Zukunft fördern - Energie und High-Tech-Rohstoffe aus Ampfing

Erdöl – Begleiter und Baustein der Energiewende

Print

Die langfristige Zukunft der Energieversorgung liegt in den regenerativen Energien, in Solar-, Wind- und Wasserkraft. Doch um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, alle vorhandenen Ressourcen intelligent zu nutzen. Gleichzeitig ist es das Ziel, eine dezentrale Energieversorgung aufzubauen, bei der heimische Energie direkt in der jeweiligen Region genutzt wird – für mehr Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von Energieexportländern. Heimisches Erdöl spielt dabei eine wichtige Rolle und ist ein zuverlässiger Begleiter auf dem Weg in ein neues Energie-Zeitalter. 

Moderneste Fördertechniken entsprechend dem von der RDG entwickelten REEM-Prinzip erlauben es, Erdöl-Lagerstätten effizient und mit minimalem Eingriff in die Landschaft zu fördern. Die technologischen Fortschritte gewährleisten, dass der bewährte Energieträger den Weg in die Energiezukunft ebnet. Erdöl ist auch der meistgenutzte und vielfältigste Rohstoff in der chemischen Industrie, der Grundstoff für Produkte und Technologien, die unsere Alltagswelt beherrschen. Dazu zählen auch Technologien, die über den Erfolg der Energiezukunft mit entscheiden, z.B. Solarzellen und Windräder. Die Förderung von Erdöl und Erdgas ist eine wichtige Säule, um tragfähige technologische Alternativen für die Energiezukunft zu entwickeln.

Erdöl wird in Schlüsseltechnologien der Energiewende genutzt. In Dämmungen für Kraftwerke und Pipelines, in Solarzellen und in Windkraftanlagen. Eine Windkraftanlage besteht zu zirka 45 Prozent aus Erdöl und Produkten der petrochemischen Industrie. Und ohne geeignete Schmierstoffe würden die Flügel stillstehen. 500 bis 600 Liter hochwertigen Schmieröls benötigt eine Windkraftanlage jährlich, um in Bewegung zu bleiben. Darüber hinaus eignen sich ehemalige Erdgas- und Erdölbohrungen vielfach als Basis für die Nutzung von Erdwärme. In die nicht mehr aktiven Bohrlöcher werden Tiefe Erdwärmesonden (PDF ansehen) eingebracht. Mithilfe dieser wird die Wärme aus den tieferen Erdschichten an die Oberfläche gebracht, indem Wasser in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert. Dadurch wird schon heute in vielen deutschen Regionen Erdwärme für die Wärmeversorgung von Privathäusern oder von Thermalbädern eingesetzt.